Einwandige Edelstahl- Abgasanlage

Seit Jahren eingesetzt für alle Regelfeuerstätten,
alle Pelletheizungen und für modernste Öl- und Gasfeuerstätten
im Unterdruck/ Überdruck- Betrieb.

Das System ist für den Einsatz in F90- Schächten
und zur Sanierung bestehender Schornsteinschächte sowie für Abluftleitungen einsetzbar.

Ein Rohr für alles

Das System hat 10 cm Muffe, vielleicht ein Rekord.
Ineinander gesteckt kaum verbiegbar, Türelemente sind als Kasten- oder Deckelmodell erhältlich.
Ovale Rohre sind möglich.

Material: 1.4404 / 1.4571 / 1.4539 in 0,6 mm oder 1,0 mm Wandstärke.
Technische Performance:

Starres Rohr zur Sanierung, für alle möglichen Einsatzgebiete,
auch Bögen und 45°-Anschlüsse im Programm.
Selbstverständlich feuchteunempfindlich,
mit Kapillarstopp und ausdehnungssicherer Schornsteinabdeckung.

Mit Spezialdichtungen im Brennwertbereich einsetzbar.

Temperaturen bis 600 °C bei festen Brennstoffen im trockenen und FU-Bereich, 120 °C bei Brennwertgeräten.
Das Highlight: Auch verwendbar als patentiertes Press-Fix-System zur Montage ohne Dichtungen bei Brennwertgeräten.
Damit ist die Leitung metallisch dicht (keine Dichtungsringe) –
auch nach Jahren und nach vielen Temperaturänderungen.

Übrigens – das System gibt es nur bei uns.

Montage

Die Montage der Teile wird an der Schornsteinsohle begonnen. Kondensatschale mit Kondensatablauf, unteres Reinigungselement und Feuerungsanschlußteil werden ineinander gesteckt. Der Längenunterschied wird ggf. mit Rohrelementen verschiedener Längen ausgeglichen.
 
Das Reinigungselement ist stabil einzusetzen, ggf. mit Mauerschelle oder Abstandshalter.
 
Anschließend werden die Rohrstücke von der Schornsteinmündung her in den Schacht abgelassen. Hierzu verwendet man ein Kunstoffseil, das man mittels Karabinerhaken in die Ablassöse des ersten Rohres einhängt. Das Rohr wird bis zu 10 cm in den Schacht abgelassen. Man steckt das nächste Rohr ein und läßt die Säule wieder bis auf 10 cm ab. Dies ist zu wiederholen, bis die Säule unten an dem Feuerungsanschlußteil ankommt.
 
Es ist darauf zu achten, daß die Muffen nach oben zeigen. Zur Zentrierung ist an jedes 3. Rohr ein Abstandshalter anzubringen. Deren Laschen sind so nach außen zu biegen, daß sie funktionstauglich werden.
 
Eine 2. Person fädelt dann die Rohrsäule in das Anschlußformteil. Ist das Rohr komplett ineinandergesteckt kann das Seil entfernt werden. Es ist zu prüfen, ob alle Steckverbindungen ineinander gegangen sind.
 
Danach können die Öffnungen zugemauert werden. Die Edelstahltüren sind so einzumauern, daß der Schornsteinfegermeister die Türöffnungen ohne Probleme bedienen kann, bzw. die Deckel entfernen kann.
 
Sollte der Schornstein eine weitere Reinigungstüre haben, so ist die von der Sohle bis zur Mündung reichende Rohrsäule an einer geeigneten Muffenverbindung zu trennen und dort das entsprechende Formteil einzubauen. Das Türelement ist wieder durch einen Abstandshalter oder eine Mauerschelle gegen horizontale Kräfte zu sichern.
 
An der Schornsteineinmündug ist die Abdeckring mit hinterlüftetem Dehnungsfugenblech zu montieren. Bei planer Auflage auf dem Schornsteinkopf sollte die Rohrsäule um mindestens einen Rohrdurchmesser über den Rand der Schachtabdeckung hinausragen. Eventuell ist das letzte Rohr zu kürzen. Der Wetterkragen ist so zu befestigen, daß eine Hinterlüftung gewährleistet wird. Die Schachtabdeckung ist abschließend in Silikon zu legen und festzudübeln.
 

Vor einer Querschnittsverminderung ist der Schornstein zu reinigen. Die inneren Flächen sollen frei von lockeren Bestandteilen und wesentlichen Verbrennungsrückständen sein.

Es dürfen für die Querschnittsverminderung nur die genannten Baustoffe und Bauteile verwendet werden.

Die vorhandenen Anschlußöffnungen (Reinigungs- bzw. Feuerungsanschlüsse) sind so zu erweitern (durch aufstemmen), daß eine Seite der Schornsteinwandung jeweils bis 30 cm über und bis 30 cm unter der ursprünglichen Anschlußöffnung aufgestemmt wird.